<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842</id><updated>2011-11-27T15:47:46.748-08:00</updated><category term='Im Garten'/><title type='text'>Auf dem Weg zum besseren Schriftsteller</title><subtitle type='html'>Ich bin Schriftsteller, du kannst mich also ruhig beim Wort nehmen. Denn mir werden nie die Worte fehlen. 
Ich lebe in einem Satzbau, dekoriere meinen Sprachraum mit Stilfiguren und ernähre mich von Buchstabensalat. Meine Silbengelenke sind gut geölt und selbst wenn es mal zu einem Wortbruch kommen sollte, habe ich immer ein paar Konjunktionen parat.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>25</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-7378497419127616322</id><published>2009-05-26T04:20:00.001-07:00</published><updated>2009-05-26T04:20:41.171-07:00</updated><title type='text'>Fight Club hilft (nicht)</title><content type='html'>Lasst euch sagen: Es hilft nicht, sich nochmal Fight Club anzuschauen. Gut, diesmal seid ihr schlauer und ihr wisst, dass Tyler Durden nur eine fiktiver Freund ist, aber trotzdem bleibt ihr mit der Erkenntnis zurück, dass ihr sterben werdet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr werdet vielleicht als Schüler sterben, oder als Priester oder als Verkäufer von Musikinstrumenten, oder als Rentner, aber ihr werdet sterben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst werde als Schriftsteller sterben. Das ist einerseits tröstlich, schließlich stand das 'Schriftstellerwerden' ganz oben auf meiner Liste der zu erledigenden Dinge, aber andererseits lohnt es sich fast nicht mehr auf diese Liste zu schauen, denn es sind inzwischen mehr Dinge darauf durchgestrichen als offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich schaffe es nicht, eine neue Liste anzufangen. Weil der Mensch, der ich nunmal bin nur eine List hat. Eine neue Liste zu beginnen würde bedeuten ein anderer Mensch zu werden - eine Bastelarbeit, die ich mir nicht nochmal antun will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfacher wäre es auf eine Persona / Larve / einen Avatar zu setzen, vielleicht auch auf einen imaginären Freund, aber wozu? Es ist immer noch Aufwand, der sich nicht lohnt.&lt;br /&gt;Beziehungsweise: Es würde sich lohnen, wenn ich genug darin investieren würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich ist es einfach nur der Schwebezustand zwischen den Büchern. Memphisto Band 2 ist ganz gut angekommen. Bei den Lesern und bei den Kritikern. &lt;br /&gt;Es hat mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht, wie gut. Lob macht mich natürlich stolz, aber auch misstrauisch. Und bringt mich in die Lage, das nächste Mal mindestens genauso gut sein zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei wir auch schon bei Memphisto Band 3 sind. Ich bin gerade damit fertig geworden, ihn zu verbessern (na, jemand Lust, den Testleser zu spielen und mich darauf hinzuweisen, dass ich 'kahm' immer noch wie 'nahm' schreibe?) und ohne mich loben zu wollen, finde ich ihn besser, als ich anfangs gefürchtet hatte. Vielleicht sogar besser als "Alice on Speed"&lt;br /&gt;Die Protagonisten sind größtenteils andere, aber es gibt ein Wiedersehen mit Davidson - und natürlich mit Memphisto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und bevor der letzte Punkt zu einem toten Punkt werden konnte, habe ich mich an Memphisto Band 4 gemacht. Aufmerksame Leser werden vielleicht noch wissen, dass ich die Kern-Trilogie in der Pentalogie schon seit einiger Zeit fertig habe und 'nur' noch überarbeiten muss. Für Band 1 und 5 ballen sich zumindest schon wie dunkle Wolken Ideen in meinem Kopf zusammen. Oh ja, das wird richtig gut ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde also sterben. Aber vorher bleibt noch genügend Zeit ein paar gute Bücher zu schreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-7378497419127616322?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/7378497419127616322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=7378497419127616322' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/7378497419127616322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/7378497419127616322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2009/05/fight-club-hilft-nicht.html' title='Fight Club hilft (nicht)'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-6317089192916498136</id><published>2009-02-16T06:49:00.000-08:00</published><updated>2009-02-16T07:36:04.443-08:00</updated><title type='text'>Kinder, wie die Zeit vergeht!</title><content type='html'>Den einen Tag sitzt man noch gemütlich am Computer, lädt sich &lt;a href="http://www.youporn.com"&gt;Pornos&lt;/a&gt; herunter und bohrt in der Nase, während man Gott und die Welt und besonders die Verlage verflucht und am anderen Tag sitzt man zwar immer noch gemütlich am Computer und lädt sich &lt;a href="http://www.redtube.net"&gt;Pornos&lt;/a&gt; herunter, aber man ist plötzlich ein &lt;a href="http://www.king-of-fools.net/index.php?id=41&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=44&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=34&amp;amp;cHash=3e2badbcc9"&gt;verlegter Autor&lt;/a&gt; und hat einen Schwung Lesungstermine vor sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst mal am 09.03.2009 in München bei &lt;a href="http://speakandspin.ning.com/events/lesung-mit-sebastian-keller"&gt;speak and spin&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gleich zwei Mal auf der &lt;a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/"&gt;Buchmesse in Leipzig&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Und zwar am Sonntag, den 15.03.2009.&lt;br /&gt;Einmal von 14.30 - 15.00 Uhr und&lt;br /&gt;einmal von 17.00 - 17.30 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann natürlich noch die &lt;a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;source=web&amp;amp;ct=res&amp;amp;cd=1&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.moderne-schwertkunst.de%2F&amp;amp;ei=XIWZSbi-C5TA0AWpjtSzAg&amp;amp;usg=AFQjCNGbHnKkXERB31BkzE702i0gXEQD0Q&amp;amp;sig2=N8NLeEpEOY209O7KYwZ2PA"&gt;MSK&lt;/a&gt;-interne Lesung und die eine oder andere Privatlesung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht dass ich mir jetzt wichtig vorkomme, aber... doch ich komm mir irgendwie doch wichtig vor. So kann's jetzt meinetwegen weitergehen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-6317089192916498136?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/6317089192916498136/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=6317089192916498136' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/6317089192916498136'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/6317089192916498136'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2009/02/kinder-wie-die-zeit-vergeht.html' title='Kinder, wie die Zeit vergeht!'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-5411532291125691501</id><published>2009-01-16T00:04:00.000-08:00</published><updated>2009-01-16T00:05:15.713-08:00</updated><title type='text'>Kindergarten und Baumschule</title><content type='html'>An einem lauen Sommermorgen trafen sich Kindergarten und Baumschule, um ihren Handel perfekt zu machen.&lt;br /&gt;"Abgemacht?"&lt;br /&gt;"Abgemacht."&lt;br /&gt;Ein Handschlag noch und dann zogen Kinderschule und Baumgarten wieder ihrer Wege.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-5411532291125691501?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/5411532291125691501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=5411532291125691501' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/5411532291125691501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/5411532291125691501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2009/01/kindergarten-und-baumschule.html' title='Kindergarten und Baumschule'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-8377116833363988441</id><published>2009-01-02T06:48:00.000-08:00</published><updated>2009-03-17T07:05:27.867-07:00</updated><title type='text'>Alle meine Romane</title><content type='html'>Ich hatte mal einen Ordner auf meinem Computer, der die Bezeichnung „the big 5“, trug, frei nach den fünf Hauptzielen der Großwildjäger: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Ordner hatte ich meine fünf großen Manuskripte, die ich an Verlage bringen wollte. Mittlerweile hat sich die Zahl verdoppelt, aber korrekterweise müsste ich den Ordner heute „the big 18“ nennen, wenn ich alles mitzähle, was ich in Planung habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Grünes Licht: fertig!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-weight: bold;" href="http://www.amazon.de/gp/product/394031305X/ref=s9_sims_c5_s1_p14_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;amp;pf_rd_s=center-1&amp;amp;pf_rd_r=1WS5A2R7SJ0981095JFG&amp;amp;pf_rd_t=101&amp;amp;pf_rd_p=463375193&amp;amp;pf_rd_i=301128"&gt;Die Memphisto-Pentalogie 2: Alice on Speed&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;– ein Verschwöhrungstheorie-Musik-Psycho-Nazi-Thriller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kam im Februar 2009 bei &lt;a href="http://www.king-of-fools.net/"&gt;King of Fools&lt;/a&gt; raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Andere Geschichte &lt;/span&gt;– eine Fortsetzung der Unendlichen Geschichte von A bis Z. Frei nach dem Satz „Das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit vielen alten Bekannten und einem Mann, der seinen Bruder aus Phantasien retten will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommt überhaupt nie raus, oder wenn, dann erst wenn das Copyright für die Figuren aus der Unendlichen Geschichte abgelaufen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mosaik&lt;/span&gt; – klassische Fantasy mit Orks, edlen Rittern, Drachen und Zeitreisen. Muss noch ein wenig überarbeitet werden, aber ansonsten eigentlich fertig. Hat aber keine Priorität bei mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus einem Traum – Autobiografie der Jugend. Ich bringe es nicht über mich das Manuskript noch mal zu lesen, also wird es wahrscheinlich so schnell auch nicht veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Krieg dem Stahldämonen&lt;/span&gt; – post-apokalyptische High-Fantasy. Inklusive Kampf eines Dämons gegen einen Panzer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit fertig, könnte aber noch professionellen Feinschliff vertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Narbe &lt;/span&gt;– Fantasy auf mehreren Ebenen. Auf einer fast klassischen Fantasy-Handlung bauen die Erzählungen eines Fabelwesens in unserer Welt und eines Mädchens aus unserer Welt im Fantasy-Reich auf. Das Fundament ist so weit fertig, an den zusätzlichen Dimensionen muss ich noch schreiben. So komm ich auf 18, falls ihr mitzählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wenn Menschen Märchen sein werden&lt;/span&gt; – frei nach dem Satz „Wenn Menschen Märchen sein werden, geschrieben in Büchern von Kaninchen“ aus „Das letzte Einhorn“ von Peter S. Beagle. Post-apokalyptische Fantasy mit Kaninchen (und einem Menschen) in den Hauptrollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gelbes Licht: noch eine Menge Arbeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tolom &lt;/span&gt;– mein erster Fantasy-Roman um eine Welt in der nur die Bergspitzen bewohnbar sind. Ich habe lange keinen Blick mehr hineingeworfen, aber eigentlich ist das Buch fertig geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Memphisto-Pentalogie 3: Personenschaden&lt;/span&gt; – andere Personen, andere Bedrohung, aber der gleiche Verschwöhrungstheorie-Mystik-Action-Thriler-Spaß. Fertig geschrieben, harrt der Überarbeitung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Memphisto-Pentalogie 4: Das Immunsystem&lt;/span&gt; – die Plots und (überlebenden) Figuren aus dem zweiten und dritten Buch kommen zusammen, um ihrem gemeinsamen Gegner entgegenzutreten. Hört sich an wie eine lustige Sache. Fertig geschrieben, aber noch nicht überarbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rotes Licht: Are you kidding?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Memphisto-Pentalogie 1:&lt;/span&gt; ? – Irgendwie muss die Sache mit Memphisto ja angefangen haben. Wie, das weiß ich allerdings noch nicht. Ich weiß allerdings, dass der Geheime Rat Goethe eine Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Memphisto-Pentalogie 5:&lt;/span&gt; ? Das Ende ist nicht das Ende. Aber über das was danach kommt, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Echt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Hürnin&lt;/span&gt; – Erich wacht eines Morgens auf und stellt fest, dass er das ganze Dorf umgebracht hat. Böser Junge. Aber als Hürnin, mit eingenem Dämonen macht man so was halt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab das erste Kapitel und ein paar Ideen, wie es weitergehen könnte, mehr noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen kann man das &lt;a href="http://docs.google.com/Doc?id=dtk3ksb_35f4mzwr"&gt;hier &lt;/a&gt;und eine Hörprobe gibt es &lt;a href="http://schriftstellerwerden.googlepages.com/"&gt;auch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eine Geschichte von den Toten&lt;/span&gt; – man kann nicht immer gewinnen. Und was machen die Fantasyhelden, die den Löffel abgeben? Na klar, sie erzählen eine Geschichte. Ich hab ein paar Ideen und ein paar Seiten Text aber mehr noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Talhoffer &lt;/span&gt;– Mal was Historisches. Über unsere Fechtmeister weiß man so wenig, dass es sich lohnen würde, ihnen mal eine Geschichte anzudichten. Ich bin im Ideen-sammel-Stadium.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Seehexe&lt;/span&gt; – ein notgebremster Fantasy-Roman, bei dem mir nach einem Viertel des Weges oder so die Ideen ausgegangen sind. Wenn die Ideen wieder kommen, schreib ich witer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-8377116833363988441?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/8377116833363988441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=8377116833363988441' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/8377116833363988441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/8377116833363988441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2009/01/alle-meine-romane.html' title='Alle meine Romane'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-351038353133667582</id><published>2008-10-31T06:40:00.000-07:00</published><updated>2008-10-31T06:40:00.829-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Spiegelfragmente [Im Garten]</title><content type='html'>&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;"&gt;für M. U. &amp;amp; L. P. alias J. W.&lt;/p&gt;  &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;"&gt;Manchmal, wenn die Sonne richtig steht und du just zu diesem Zeitpunkt an einem bestimmten Ort stehst und in eine bestimmte Richtung schaust, wenn du nicht blinzelst, oder Tränen deine Sicht trüben, und du in der Ferne etwas glitzern siehst, dann gehörst du vielleicht zu den Wenigen, die eines der Spiegelfragmente im Garten finden werden. So leicht es mir auch fällt Elfen und Nashörner, Pumas und Hühner zu begreifen, so schwer fällt mir das bei den Spiegelfragmenten. Ich kenne zwei und halte mich deswegen für privilegiert unter den Geschöpfen des Gartens.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;"&gt;Als ich das erste mal eines der Spiegelfragmente sah, hielt ich es für eine dunkle Elfe und als ich das zweite Spiegelfragment sah, hielt es sich selbst für eine dunkle Elfe. Aber beide Spiegelfragmente trugen das Bild der Dunkelelfe nur auf ihrer Oberfläche. Was sind Spiegelfragmente, wenn sie glauben machen können sie wären etwas anderes? Eben das: Spiegel und Fragmente. Wenn du dich vor eines der Spiegelfragmente stellst und versuchst hinein zu sehen, dann siehst du je nach Neigung des Spiegelfragments dich selbst oder nur ein weiteres Wesen des Gartens. Nur ein Spiegelfragment kann in einem Spiegelfragment ein Spiegelfragment sehen, aber auch nur dann, wenn es das andere zuläßt. Versuchst du ein Spiegelfragment festzuhalten, dann wird es entweder zerbrechen, oder deine Hände zerschneiden, wahrscheinlich auch beides. Versuchst du ein Spiegelfragment wieder ganz zu machen, dann wirst du feststellen, dass du es nicht kannst, dass du nie gelernt hast den fehlenden Teil eines Atoms zu ersetzen.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;"&gt;Spiegelfragmente haben Risse und Sprünge. Auf Dauer können sie nie ein einheitliches Bild aufrecht erhalten und sie wissen selbst nicht, ob sie einen ihrer zahlreichen Facetten als „ich“ bezeichnen dürfen.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;"&gt;Vielleicht bin ich selbst eines dieser Spiegelfragmente. Das würde zumindest erklären, wie ich es geschafft habe zwei dieser seltenen Wesen zu finden - und wieder zu verlieren.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;"&gt;Was zeigt ein Spiegel, der in einen Spiegel blickt? Die Unendlichkeit. In der Unendlichkeit verliert man sich eben. Aber ist es nicht auch so, dass sich Parallelen in der Unendlichkeit treffen?&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;"&gt;Und letzten Endes habe ich die Spiegelfragmente vielleicht doch nicht verloren. Vielleicht habe ich sie mir nur einverleibt, bin ein größeres Spiegelfragment geworden und suche weiter, bis ich wieder ganz bin? Nein, das ist nur eine Utopie.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;"&gt;Spiegelfragmente wollen gefunden werden. Nicht von jedem, aber sie wollen gefunden werden. Aber ich glaube wenn man sie erst einmal gefunden hat, dann wollen sie nicht gefunden bleiben.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-351038353133667582?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/351038353133667582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=351038353133667582' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/351038353133667582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/351038353133667582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/10/spiegelfragmente-im-garten.html' title='Spiegelfragmente [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-5231161695767273986</id><published>2008-10-24T06:39:00.000-07:00</published><updated>2008-10-24T06:39:00.324-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Der Delphin [Im Garten]</title><content type='html'>&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; für M. O.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Wir alle glauben die Delphine ja so gut zu kennen. Sie reiten an sonnigen Tagen auf den Bugwellen von Schiffen - und verfangen sich in den Treibnetzen der Fischer, sie springen fröhlich keckernd durch bunte Reifen - und ihre Seele stirbt im tosenden Applaus der Menge, sie retten Schiffbrüchigen das Leben - und sind doch selber schiffbrüchig geworden auf diesem Planeten.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Kaum jemand scheint auf die Idee zu kommen, dass es da im Leben der Delphine mehr gibt, als kindliche Freude und menschengemachtes Leid. Denn an manchen Tagen ist das Meer zornig, von Stürmen gepeitscht und von Blitzen aufgeladen, seltsame Strömungen tragen Kreaturen aus den lichtlosen Tiefen herauf, welche weder die Gesetze der Schwerkraft noch den Zwang zu atmen kennen.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Manche Nächte sind sternenlos, dunkel, und im Glimmen des Planktons wird oben und unten ununterscheidbar.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Delphine leben schon so lange auf diesem Planeten und sie kennen sowohl das Wasser als auch das Land aus eigener Erfahrung. Dennoch kommen sie ohne Panzer aus, wie Krokodile oder Schildkröten ihn tragen. Was haben sie wohl in all der Zeit gelernt, in Tiefen, die nie vom Licht gestört wurden und in denen ein Fallen nicht möglich ist?&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Und dieser Delphin über den ich jetzt hier schreibe? Ich glaube nicht, dass er je vor den vielarmigen Kreaturen der Tiefe fliehen musste, oder im Sturm von seiner Familie getrennt wurde, aber was kann ich schon darüber sagen, unfähig den Lebensraum des Delphins auch nur 2 Minuten lang zu teilen?&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Dennoch glaube ich etwas über den Delphin sagen zu können - so wie über alle Wesen des Gartens.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Ich denke man kann ihn oft dort finden, wo die Ruinen alter Tempel stehen und wo man mit etwas Geduld das Raunen einstiger Pilger vernimmt. Dort fliegt der Delphin durch das Gewirr der eingesunkenen Säulen, neckt Muränen, spielt mit Seesternen, oder betrachtet eine Weile wissend ein in Stein gehauenes Antlitz, denn alles lohnt der Aufmerksamkeit.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Der Delphin reist bedächtig und er hat wenig Verständnis für die stampfende Hektik der Boote, welche die Wogen durchpflügen, aber er denkt auch nicht viel darüber nach, denn er hat ein Gespür dafür ihnen aus dem Weg zu gehen.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Er ist weit herumgekommen in den Meeren dieser Welt und alles was er (noch) nicht sehen konnte lässt er sich vom unablässigen Strömen der Ozeane zutragen. Doch ist er je über die Grenze hinabgetaucht, wo das letzte Licht umkehrt? Ich glaube nicht und ich frage mich, wie lange es wohl her sein mag, dass ein Delphin diese Reise wagte.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Ich beneide den Delphin ein wenig. Ich beneide ihn um die dritte Dimension des Denkens, die uns platten Landbewohnern fehlt, ich beneide ihn um die geschmeidigen, kraftvollen Bewegungen und vor allem beneide ich ihn um all die anderen Delphine mit denen er so selbstverständlich die salzigen Fluten teilt.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Ich weiß nicht wie ich den Delphin gefunden habe, oder er mich, oder wie ich ans Meer gelangte, aber ich weiß, dass ich mich in seiner Nähe wohl fühle.&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"&gt; Wahrscheinlich bin auch ich jedermanns Vorstellung von Delphinen verfallen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-5231161695767273986?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/5231161695767273986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=5231161695767273986' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/5231161695767273986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/5231161695767273986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/10/der-delphin-im-garten.html' title='Der Delphin [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-2659855299450596949</id><published>2008-10-17T07:37:00.000-07:00</published><updated>2008-10-17T07:37:01.575-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Der Puma [Im Garten]</title><content type='html'>&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;für M. E.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der Puma, auch Berglöwe genannt, ist eines der wenigen Tiere, die voll Anmut durch den Garten streichen und ihn wenigstens nicht hässlicher oder trauriger erscheinen lassen. Manche mögen dem Puma diese Anmut abstreiten, andere mögen einwenden, dass er sie nur zu Betrug und Verführung verwendet, aber der Puma macht seine Sache durchaus richtig. Natürlich, der Puma macht Fehler aber im Gegensatz zu vielen anderen Tieren (besonders den keifenden, schrägen oder aufgeplusterten Vögeln) ist er frei aus diesen Fehlern zu lernen oder sie zu genießen. Außerdem wirken die Vorwürfe der anderen Tiere an den Puma so lächerlich. Jeder weiß, dass der Puma ein tödliches Gebiss, scharfe Krallen und einen fast untrüglichen Instinkt hat. Was will man ihm also vorwerfen, dass er nur seiner Natur gemäß handelt? Der Tritt des Pumas ist fest, sein Blick kann voller Leidenschaft und Langeweile sein und er ist stets von der Aura des Raubtieres umgeben. Ausgewachsen kann der Puma sicherlich ein furchterregender Anblick sein, aber noch hat er Flaum hinter seinen Ohren und man ist manchmal verleitet ihm über den Kopf zu streichen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Man kann den Puma an Orten finden die man leicht sehen kann, die man allerdings ohne die Stärke des Pumas nie erreichen wird. Steile, vom Mond erleuchtete Klippen, schattige Schluchten oder die endlose Weite der Wüste, das alles sind die Orte des Pumas, die ohne ihn ihren Wert verlieren würden. Dort kann der Puma stundenlang unbeweglich dastehen und nachdenken. Dort kann er die Musik hören, die ihn noch weiter fort bringt, als ihn selbst seine starken Beine tragen könnten. Dort erkennt er was zu tun und zu unterlassen ist. Ob er seinen Erkenntnissen jedes Mal folgt, darüber kann ich nichts sagen, aber was sollte ihn daran hindern? Manchmal hält er sich bei Maulwürfen, Elfen und anderen Tieren auf, die er nur zu leicht versehentlich zertreten könnte, aber man hat nie Angst um die zerbrechlichen Geschöpfe. Andererseits wartet man auch vergebens darauf, dass er endlich mal ein paar der Hühner mit seinem… Gebiss zum Schweigen bringt. Überhaupt, warum muss ich nur immer an Hühner denken, wenn ich den Puma sehe?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-2659855299450596949?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/2659855299450596949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=2659855299450596949' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/2659855299450596949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/2659855299450596949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/10/der-puma-im-garten.html' title='Der Puma [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-7273380947054654841</id><published>2008-10-15T07:31:00.000-07:00</published><updated>2008-10-15T07:31:00.527-07:00</updated><title type='text'>Schriftsteller, was nun?</title><content type='html'>Ich bin immer noch der Meinung, dass man Schreiben nicht lernen kann. Man kann das Wie lernen, man kann vielleicht auch das Was lernen, aber man kann das Warum nicht lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist es nur eine meiner Phasen, aber selbst wenn, hat die Frage, warum ich schreibe ihre Berechtigung.&lt;br /&gt;Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht. Aber ich habe eine Vermutung, die mir nicht gefällt. Warum, das seht ihr gleich.&lt;br /&gt;Vielleicht vereinfache ich hier einen Sachverhalt unzulässigerweise wenn ich behaupte, dass ich richtig angefangen habe zu schreiben, nachdem sich meine Eltern haben scheiden lassen. Tagebücher, kleine Fragmente, die kein Ganzes ergeben und kurze Texte voll schneidender Worte und gewichtiger Emotionen. Das meine ich noch nicht mal ironisch. Was ich damals geschrieben habe war wirklich gut. Es hat zwar einiges an Routine und stilsicherheit gefehlt, aber das wurde mehr als wett gemacht vom kreativen Wahnsinn, der aus mir hervorgebrochen ist.&lt;br /&gt;Es ging mir nicht besonders, damals. Ich war verwirrt. Verliebt. Pubertär. You name it...&lt;br /&gt;Und ich habe gegen all das angeschrieben, was in mir tobte und mich in Stücke zu reißen drohte.&lt;br /&gt;Ich sprach "Es werde Licht" und es wurde zumindest nicht dunkler. Und es war gut so.&lt;br /&gt;Mein Griff vom Dolch zur Feder war ein Erfolg. Irgendwann war ich es leid mir die immer gleichen Fragen nach dem Sinn des Lebens zu stellen. Ich war es nicht nur leid, sondern es langweilte mich. Nichts was noch blutet kann langweilen und mit einiger Überraschung stellte ich fest, dass ich geheilt war. Nicht ohne Spuren, aber immerhin...&lt;br /&gt;Und ich schrieb weiter. Weil das Heilmittel zu etwas Vertrautem geworden war; zu einer Krücke, die jedem der es sehen wollte zu verstehen gab, dass hier die Rücksicht auf den Schicksalsgeschlagenen angebracht war.&lt;br /&gt;Ich hatte eine Definition für mich gefunden: Schriftsteller.&lt;br /&gt;Eine Definition, die genug Halt bot, aber auch genügend Freiräume. Aber dummer- oder vielleicht auch klugerweise habe ich eine letzte Bedingung daran geknüpft: Ein wirklicher Schriftsteller kann nur einer sein, der ein Buch herausgebracht hat.&lt;br /&gt;So lange dieses Ziel in weiter Ferne lag, war das auch kein Problem.&lt;br /&gt;Aber jetzt, da die Monate bis zum Erscheinen von "Alice on Speed" dahinschmelzen, wird die Leere in meiner Rüstung des Schriftstellerseins sichtbar und die Frage stellt sich, ob diese Rüstung nicht aufzugeben oder mit neuen Inhalten zu füllen wäre.&lt;br /&gt;Ich habe geschrieben, um das Leben zu verstehen.&lt;br /&gt;Ich habe dabei gemerkt, dass man dabei das Leben umgehen kann.&lt;br /&gt;Und jetzt, bevor ich endgültig verlerne, wie man an das Leben herankommt, was  soll ich da tun, um weder das Leben noch das Schreiben zu verraten?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-7273380947054654841?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/7273380947054654841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=7273380947054654841' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/7273380947054654841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/7273380947054654841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/10/schriftsteller-was-nun.html' title='Schriftsteller, was nun?'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-3073637955573315181</id><published>2008-10-10T06:35:00.000-07:00</published><updated>2008-10-10T06:36:52.485-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Die Hühner [im Garten]</title><content type='html'>&lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Seltsamerweise kann ich die Schar der Hühner nur als Ganzes beschreiben, denn immer wenn ich versuche mich auf ein einzelnes Huhn zu konzentrieren, dann ist es plötzlich kein Huhn mehr, manchmal nicht einmal mehr ein Vogel. Um ehrlich zu sein: die Hühner regen mich furchtbar auf, denn das einzige was sie können ist Eier legen und furchtbar laut gackern. Na ja, stimmt nicht ganz, man kann sie auch noch schlachten, braten und essen. Hühner sind keine besonders schönen Vögel, was zu einem großen Teil daran liegt, dass sie ständig im Dreck scharren. Hühner sind schrecklich feige, wenn es nicht ums Scharren oder Eierlegen geht. Mit lautem Gekreisch rennen sie vor ihrem eigenen Schatten weg. Außerdem sind Hühner so dumm, dass sie wahrscheinlich umfielen, wenn sie mal ein Auge zudrücken würden. Hühner fressen alles was man ihnen vorwirft mit großer Begeisterung und vertragen Sachen, bei denen sich selbst Möwen oder Tauben der Magen umdreht. Zuletzt kann man Hühner meilenweit gegen den Wind riechen, was mich am meisten an ihnen stört.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Manchmal schafft es ein Huhn begehrlich zu erscheinen und man kann sich sicher sein, dass Füchse, Schakale und Falken nicht lange auf sich warten lassen, meistens wünscht man sich allerdings, man hätte nicht gesehen, was sich unter ihren Federn verbirgt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Jede Hühnerschar scheint einen oder auch mehrere Hähne zu haben, das kommt ganz auf die Größe der Gruppe an. Hühner oder Hähne allein sind schon schwer zu ertragen, aber wenn man sie zusammen erlebt, lernt man ein gutes Frikassee erst so richtig zu schätzen. Schaut euch die Hähne an! Jeder im Garten staunt darüber, wie ihr Kamm allen Gesetzten der Schwerkraft trotzen kann, jeder im Garten fragt sich, ob es nicht weh tut, wenn sie sich derartig aufplustern, jeder wundert sich, dass sie von ihrem eigenen Geschrei nicht taub werden, jeder bis auf Hühner und Hähne. Und für wen machen die Hähne das? Komischerweise nicht für die Hühner, eher für Tiere die ihnen nur allzu leicht gefährlich werden können, wie Schlangen, Raben, oder Füchse.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Aber zurück zu den Hühnern. Es gibt fast immer ein schwarzes Huhn in der Schar. Dieses schwarze Huhn fühlt sich ständig krank, legt nur kümmerliche Eier, falls überhaupt, und bleibt trotz aller Schwäche und Niedergeschlagenheit von allen Hühnern am längsten übrig - weil man es nicht zu einem Braten verarbeiten will und weil es für die anderen Hühner recht stresslindernd ist, wenn sie auf jemanden einhacken können, der nicht zurückhackt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="western" style="margin-bottom: 0in; line-height: 100%;"&gt; &lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Hühner währen zutiefst verachtenswert, gäbe es da nicht eine Sache an ihnen, die man bewundern muss: Ihre Küken. Wie kaum ein anderes Tier widmen sie sich selbstvergessen ihrem Nachwuchs. Sie vergessen ihre Angst und manchmal sogar ihre Dummheit, weil sie einen untrüglichen Instinkt besitzen, wie sie ihre Küken am besten vor allen Gefahren bewahren können. Und wenn man so eine Glucke sieht, wie sie umringt von diesen flauschigen gelben Bällen nach Körnen pickt, dann kann man sie für einen kurzen Augenblick sogar schön finden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-3073637955573315181?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/3073637955573315181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=3073637955573315181' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/3073637955573315181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/3073637955573315181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/10/die-hhner-im-garten.html' title='Die Hühner [im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-7236270560105119849</id><published>2008-09-23T07:57:00.000-07:00</published><updated>2008-09-23T07:57:02.281-07:00</updated><title type='text'>Ein Traum</title><content type='html'>Ich habe lange nicht mehr von Dir geträumt, Laura. Oder überhaupt irgend etwas geträumt. Und so war wie Destillat, was in der vergangenen Nacht über mich hereinbrach und sich wieder davonmachte, als sei nie etwas gewesen.&lt;br /&gt;Ich sah Dich in der Bahn. Mit Kopfhörern in den Ohren und mit bewegten Lippen. Du sahst mich nicht, hörtest mein erstes Gestammel nicht, also folgte ich Dir, tippte Dir auf die Schulter und sprach Dich an. Wiedererkennen, das alle Sorge was geschehen würde auslöschte. Eine Umarmung und... Tränen.&lt;br /&gt;Die Macht des Traumes kehrte die Rollen  um. Machte Dich schwach und bedürftig, während ich ein vom Himmel gesandter Retter war. Der Mann, der in Deiner bitteren Feststellung über den momentanen Zustand eine Ausnahme darstellte. Der nichts mit Schwerz und Verrat zu tun hatte.&lt;br /&gt;Ich folgte Dir in den ersten Stock des Wohnblocks in dem Du lebst, hinein unter die niedrige Decke und vorbei an dem Schlafzimmer in dem zwei Männer in ihrer Umarmung unter der Decke zusammenzuckten, als ich sie durch die angelehnte Tür hindurch begrüßte.&lt;br /&gt;Du gingst ins Bad, um zu duschen und ich wartete auf Dich, obwohl ich schon vor einer Stunde in der Arbeit hätte sein müssen.&lt;br /&gt;Ich wartete. Nicht mehr, nicht weniger. Und es war genug.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-7236270560105119849?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/7236270560105119849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=7236270560105119849' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/7236270560105119849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/7236270560105119849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/09/ein-traum.html' title='Ein Traum'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-1383845985568112021</id><published>2008-09-22T00:26:00.000-07:00</published><updated>2008-09-22T00:27:56.117-07:00</updated><title type='text'>Perfekter Moment</title><content type='html'>Perfektion ist nicht zu erreichen heißt es, aber auf Ameland, während des MSK-Sommercamps hatte ich mehrere Momente, die nahe an Perfektion herangekommen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Turnhalle. Freies Training. Meine Lieblingstrainingspartnerin mir gegenüber, mit dem Schwert in Händen. Irische Musik, die aus den Lautsprechern hallte. Und unser Schwerttanz, der sich immer schneller dehte, bis ihr Gesicht das einzige war, das sich im kaleidoskopischen Strudel der Bewegung behaupten konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt nur eines, was besser ist als ein perfekter Moment: In dem Moment zu wissen, dass es ein perfekter Moment ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-1383845985568112021?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/1383845985568112021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=1383845985568112021' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1383845985568112021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1383845985568112021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/09/perfekter-moment.html' title='Perfekter Moment'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-5648609357023119471</id><published>2008-08-18T04:48:00.000-07:00</published><updated>2008-08-18T04:49:34.105-07:00</updated><title type='text'>Vertrauen</title><content type='html'>Es sind die kleinen Dinge, die uns groß machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich an einen Augenblick während meiner Schulzeit, als wir auf Klassenfahrt in Griechenland unterwegs waren.&lt;br /&gt;Ich trat hinaus auf den Balkon, auf dem sich alle versammelt hatten, unter ihnen meine Freundin. Und ich sagte zu ihr: "Steh auf und komm zu mir."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle schauten mich an und fragten sich, warum ich plötzlich anfing Befehle zu erteilen.&lt;br /&gt;Alle schauten sie an und fragten sich, ob sie ihren gemütlichen Sitzplatz wirklich aufgeben würde.&lt;br /&gt;Sie stand auf. Kam zu mir. Blickte mich fragend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich deutete nur auf die münzgroße Spinne, die gerade ihr Netz aufspannte - keine Handbreit von dem Stuhl entfernt, auf dem meine Freundin gerade noch gesessen hatte.&lt;br /&gt;Sie hatte panische Angst vor diesen Tieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-5648609357023119471?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/5648609357023119471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=5648609357023119471' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/5648609357023119471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/5648609357023119471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/08/vertrauen.html' title='Vertrauen'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-2135140959118581493</id><published>2008-08-14T07:17:00.000-07:00</published><updated>2008-08-14T07:17:00.201-07:00</updated><title type='text'>Flow-Erlebnis</title><content type='html'>Vielleicht habt ihr schon mal den Ausdruck "Flow-Erlebnis". Ich habe mir schwer damit getan, mir das konkret vorzustellen. Als ich dann tatsächlich mal ein Flow-Erlebnis erster Güte hatte, hätte ich es dann um ein Haar nicht mitbekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Kumpels und ich haben uns an einem Wochenende getroffen, um "Super Mario" zu zocken. Ich weiß nicht mehr welchen Teil, ich weiß noch nicht einmal mehr, ob wir auf einer NES oder SuperNES gespielt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls haben wir uns im Zweispielermodus an einem Bosslevel mit vielen Abgründen, schwingenden Kugeln und allem was dazugehört die Zähne ausgebissen. Es wurde immer später, die Versuche immer vorsichtiger und aus lauter Langeweile habe ich angefangen die Controllerknöpfe auch dann zu drücken, wenn ich gar nicht an der Reihe war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr ahnt bestimmt worauf das hinausläuft:&lt;br /&gt;Irgendwann habe ich nicht gemerkt, dass ich an der Reihe war und Mario ganz beiläufig ohne nachzudenken und ohne ein einziges Mal innezuhalten bis kurz vor den Endgegner gelenkt.&lt;br /&gt;Ich weiß noch wie ich verblüfft gedacht habe: "Wow! Der spielt jetzt aber gut!"&lt;br /&gt;Und dann habe ich die Blicke meiner Kumpel bemerkt, begriffen, dass ich selbst gerade Mario steuere und bin promt in den nächsten Abgrund gefallen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist dann ein Flow-Erlebnis.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-2135140959118581493?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/2135140959118581493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=2135140959118581493' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/2135140959118581493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/2135140959118581493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/08/flow-erlebnis.html' title='Flow-Erlebnis'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-8430336064422528064</id><published>2008-08-07T12:45:00.000-07:00</published><updated>2008-08-07T12:45:15.249-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Elfen [Im Garten]</title><content type='html'>für so viele&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Im Garten gibt es zwei Arten von Elfen: dunkle und helle.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Helle Elfen sind Flittchen. Sie lächeln uns an, als wüßten sie nicht, dass sie uns damit zum schmelzen bringen, sie berühren uns, wenn wir nicht daran erinnert werden wollen, dass wir Berührungen brauchen und sie bleiben fern von uns, wenn die Sehnsucht am größten ist. Helle Elfen sind tabu, besonders für die Maulwürfe im Garten, aber dennoch scheinen helle Elfen nie allein zu sein. Sie sind umgeben von Freunden, Liebhabern, Bewunderern und Neugierigen, die sie sorgfältig nach ihren Wünschen aussuchen, denn man ist zwangsläufig fasziniert von hellen Elfen, vor allem nachdem man bemerkt hat, dass sie keinen Schatten besitzen. Helle Elfen leuchten in der Dunkelheit und man ist gern bei ihnen, zumindest so lange bis sie irgendwann von ihrem eigenen Feuer aufgezehrt werden. Helle Elfen leben nur in besonderen Teilen des Gartens, denn die Orte in denen sie sich bewegen, werden zu etwas Besonderem. Helle Elfen erfüllen die Luft beständig mit ihrem Gesang und bleiben nie lange an einem Ort. Meist sind helle Elfen sehr vergesslich und Zeit ist ihr kostbarstes Gut.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Dunkle Elfen sind ganz anders. Es gibt nur wenige, die sie sehen können. Wir, die wir sie sehen, wagen es nicht sie zu berühren, aus Angst davor sie zu verletzen. Mit scheuen Blicken verfolgen wir sie und hoffen auf das allerkleinste Lächeln. Sie sind so unscheinbar, dass sie kaum zu sehen sind, aber selbst wenn man glaubt, dass es sie vielleicht nicht mehr gibt, sind sie doch immer ganz nah. Dunkle Elfen besitzen das, was hellen Elfen fehlt, im Übermaß: unverbrannter Schmerz. Manchmal kann man ihre Narben sehen, die sich weiß und schimmernd wie Kondensstreifen über ihre Haut ziehen, aber meist bleibt der Schmerz im Verborgenen. Dunkle Elfen reden nicht viel, sie handeln aber noch weniger. Viel spielt sich in ihren Gedanken ab, aber wenig dringt davon heraus, bis alles auf ein Mal aus ihnen heraussprudelt und sie dabei manchmal zerreßt. Dunkle Elfen sind wunderbare Geschöpfe, denn du kannst sie zertreten, ohne dass es jemand bemerken würde. Du kannst ihnen aber auch etwas Liebe schenken und sie werden dir ewig dankbar sein. Dunkle Elfen haben es nicht nötig sich zu bewegen, denn die Welt um sie herum bewegt sich ja. Manche dunkle Elfen werden später zu hellen Elfen, aus Trotz oder aus Mut, aber die meisten bleiben ihr Leben lang lichtlos.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Und hier kommt ihr ins Spiel, Wesen des Gartens. Wenn ihr die hellen Elfen seht, dann sucht auch nach den dunklen. Seht ihr diese, so schenkt ihnen ein wenig Licht und der Garten wird um so vieles heller werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Und ihr, ihr Elfen? Vertraut nicht darauf, dass euer Licht ewig weiter brennen wird, wartet nicht darauf, dass die Welt sich ändern wird. Alle Elfen sind von Geburt an zauberkräftig und sie könnten dem Garten eine neue Gestalt verleihen, würden sie ihre Zauberkraft nur einsetzen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-8430336064422528064?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/8430336064422528064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=8430336064422528064' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/8430336064422528064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/8430336064422528064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/08/elfen-im-garten.html' title='Elfen [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-2408630849943708841</id><published>2008-08-05T12:51:00.000-07:00</published><updated>2008-08-05T12:51:00.905-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Das Wiesel [Im Garten]</title><content type='html'>&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;für F. R.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Manchmal denke ich, die einfachste Erklärung für das Verhalten des Wiesels wäre zu sagen, dass es ein paar mal zu oft vom Baum gefallen ist, aber das stimmt natürlich nicht. Gut, ich gebe zu, es ist vielleicht ein oder zwei mal ziemlich hart gelandet, aber das sind andere im Garten auch und sie verhalten sich nicht so wie das Wiesel. Aber wie verhält sich das Wiesel überhaupt? Das Wiesel ist gelinde gesagt… launisch, vorausgesetzt natürlich es ist überhaupt anwesend. Manchmal brauchst du nur irgendwo zu stehen und das Wiesel… wieselt heran und bringt dich mit ein paar Worten zum Lachen, egal wie sehr du dir auch vorgenommen hast, dass du heute schlecht drauf bist. Und dann kannst du dich mit dem Wiesel stundenlang unterhalten… naja, nicht richtig unterhalten, es ist eher so, als währst du plötzlich Teil eines stand - up - comedy - Programmes.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Das Wiesel ist ohne Zweifel ziemlich intelligent, wenn man vom EQ, also dem Quotienten der emotionalen Intelligenz, einmal absieht. Auf diesem Gebiet ist das Wiesel nämlich absolutes Katastrophengebiet, wie es selbst wohl auch zugeben würde. Aber das Wiesel ist nicht wie eine dunkle Elfe, oder ein Maulwurf. Das Wiesel zeigt seine Probleme viel offener als diese. Jeder kennt das Wiesel. Jeder hat schon einmal entrüstet den Kopf geschüttelt, wenn das Wiesel nach Aufmerksamkeit heischend auf einen hohen, gefährlichen Baum gestiegen ist, oder naß vom Regen mit durchweichtem Fell auf einem kalten Stein saß. Einige versuchen sogar dem Wiesel zu helfen, wenn andere nur darüber reden, dass „doch etwas getan werden muss."&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Ich glaube das Wiesel ist auch sehr froh über diese Hilfe, würde das aber niemals zugeben. Das Wiesel ist einzigartig. Das Wiesel hat einen kostbaren Pelz. Das Wiesel denkt über Dinge nach, von denen die meisten anderen im Garten noch nicht einmal wissen. Das alles weiß das Wiesel, es versteht aber nicht, warum das niemand zu bemerken scheint, warum die anderen im Garten verächtlich auf das Wiesel herabblicken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Dabei könnte das Wiesel glücklich darüber sein, dass es keine Wölfe oder Bären im Garten gibt, zumindest keine, die sich für das Wiesel interessieren. Mit einem beiläufigen Biß oder Tatzenhieb wäre das Wiesel nämlich weg. Sicher, das Wiesel sehnt sich nach dem unerreichbaren Hermelin und die frühen, unverschuldeten Stürze vom Baum haben dem Wiesel sicher nicht gut getan, aber viele andere im Garten würden über derartige 'Kleinigkeiten' nur lachen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Ich mag das Wiesel. Ich mag es wirklich. Weil man es leichter zerbrechen könnte als eine dunkle Elfe, weil man es streicheln kann, ohne Angst haben zu müssen, gekratzt zu werden, weil es dir Orte zeigen kann, an denen wenige vor ihm gewesen sind, weil du vom Wiesel lernen kannst, ob du auf der guten Seite des Gartens stehst und weil es wunderbare Musik macht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Aber vor allem mag ich das Wiesel, weil ich nicht weiß, wofür es sich letztendlich entscheiden wird.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-2408630849943708841?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/2408630849943708841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=2408630849943708841' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/2408630849943708841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/2408630849943708841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/08/das-wiesel-im-garten.html' title='Das Wiesel [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-3077404911898542901</id><published>2008-08-04T12:29:00.000-07:00</published><updated>2008-08-04T12:29:00.523-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Das Äffchen [Im Garten]</title><content type='html'>&lt;font style="font-family: arial;" face="&amp;quot;" size="3"&gt;für S. B. &amp;amp; C. Z.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;      &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font style="" size="3"&gt;Im Garten habe ich neulich ein Äffchen gesehen, das zwischen den schlanken Stämmen des Bambus herum gesprungen ist. Lange schon suche ich, wie es meine Art ist, nach den Fehlern dieses Äffchens, aber erst jetzt gelang es mir, einige wenige zu entdecken. Das Äffchen ist das mutigste unter allen Tieren im Garten, zumindest könnte man das meinen, denn es zeigt nie Angst. Das Äffchen ist das glücklichste unter allen Tieren im Garten, zumindest könnte man das meinen, denn es zeigt nie Sorge. Das an dem Talisman, den das Äffchen um seinen Hals hängen hat, der es vor allen Gefahren bewahrt und sanft in den Schlaf wiegt. Gegen den Zauber des Bambus ist dieser Talisman aber machtlos. Bambus begann zu singen, als der Sturm sich erhob und alles, was im Garten so leicht erschien hochhob und damit den Tieren die Sicht raubte. Auch ich habe das Lied des Bambus gehört und mit dem Gedanken gespielt, ein Gärtner zu werden, aber ich bin kein Gärtner und würde mich auch nicht für Bambus zum Affen machen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font style="" size="3"&gt;Aber das Äffchen kletterte von seinem alten Gehölz herunter, behände den Bambus hinauf und schon glaubte Bambus, der Sturm habe sich gelegt. Dabei war es nur die Last des Äffchens, die verhinderte, dass sich Bambus weiter im Wind wiegte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font style="" size="3"&gt;Wenn ich die beiden so sehe, könnte ich nach reiflicher Überlegung eigentlich nur sagen, dass es nichts natürlicheres geben kann, als ein Äffchen, das im Bambusdickicht umherspringt, aber dennoch schaudert mich bei diesen Gedanken. Was ist es, das mich schaudern lässt? Die kalte Rinde des Bambus, die doch so warm erscheint? Oder die plötzliche Leidenschaft, mit der sich Bambus und Äffchen aneinander klammern, um sich ebenso plötzlich wieder loszulassen? Sind es die Wurzeln des Bambus, die ungesehen vielleicht nur wenig tief in die Erde reichen? Sind es die Schatten, die das Bambusdickicht wirft und durch die ich dennoch etwas schimmern sah? Ist es vielleicht der Chinesische Drache, der noch irgendwo am Firmament seine Kreise ziehen muss? Ist es das Äffchen, das sich auf die Brust trommelt und jedem anderen Tier die Zähne bleckt, das sich dem Bambus zu nähern versucht? Ist es der Spott der anderen Tiere, der mich zu einer Begründung nötigt?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font style="" size="3"&gt;Ich weiß es nicht und es könnte mir eigentlich auch egal sein, wenn ich nicht bereits mehr gesehen hätte als das was der Bambus nach außen hin zeigt und verbirgt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font style="" size="3"&gt;Und wie wird es enden? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass Bambus und Äffchen beständig wachsen. Und weil sie wachsen, wird der Talisman irgendwann zu eng für den Hals des Äffchens werden. Es wird ihn ablegen müssen, um nicht davon erwürgt zu werden. Es wird sich auf die Suche nach einem neuen Talisman machen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font style="" size="3"&gt;Im gleichen Maße wie der Bambus werden auch die Wunden des Bambus wachsen, bis die Schmerzen eines Tages unerträglich werden. Bambus wird diese Wunden verheilen lassen müssen, um nicht einzugehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font style="" size="3"&gt;Vielleicht ist das Äffchen ein guter Heiler, vielleicht kann das Äffchen im Holz des Bambus einen neuen Talisman finden, vielleicht irre ich mich, wenn ich sage dass dieses Äffchen und dieser Bambus nicht auf diese Weise zusammengehören.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;font style="" size="3"&gt;Aber solange ich den Garten beobachte, wäre es das erste Mal dass ich mich irre.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-3077404911898542901?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/3077404911898542901/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=3077404911898542901' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/3077404911898542901'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/3077404911898542901'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/08/das-ffchen-im-garten.html' title='Das Äffchen [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-1474620348938814085</id><published>2008-08-03T12:07:00.000-07:00</published><updated>2008-08-03T12:07:01.223-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Die Silbermöwe [Im Garten]</title><content type='html'>&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;für S. B.  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dort droben am Himmel kreist die Silbermöwe. Kannst du sie sehen? Kann sie dich sehen? Wer weiß. Ab und zu entschwindet sie deinen Blicken und wenn sie wieder auftaucht, bist du dir nicht mehr sicher, ob es die gleiche Silbermöwe ist, denn es kreisen auch noch andere Silbermöwen dort droben. Manchmal kommen sie herab, gesellen sich zu den anderen Vögeln, aber du kannst sehen, dass sie Welten voneinander trennen. Doch auch von den anderen Silbermöwen ist diese eine klar unterschieden, das kann man bei genauerem Hinsehen feststellen. Nie würde man sie über einem Fischkutter kreisen, oder laut um ein paar Gräten zanken sehen, wenn sie das auch vielleicht manchmal tut, wer weiß? Nein, vielmehr ist sie sowohl in der Luft, am Land und in der Nähe des Wassers beheimatet, ich glaube nur noch nicht, dass sie den Ort gefunden hat, an dem diese Elemente für sie in perfekter Mischung zusammentreffen. Nun, die Silbermöwe ist noch jung und sie wird diesen Ort mehrmals suchen müssen, aber ich zweifle nicht daran, dass sie auf dieser Suche meistens erfolgreich sein wird. Und da sie noch jung ist, fehlt der Silbermöwe auch noch das edle Federkleid, dass ihr ihren Namen verleiht. Graue Daunen spitzen noch an einigen Stellen heraus und wenn der Wind unter die Federn fährt, kann sie sogar grotesk aussehen. Und ich weiß auch nicht, wie es um das Verhältnis zu den anderen Silbermöwen bestellt ist. Sie können sehr komplizierte Tiere sein, die in ihrer Sympathie oder Ablehnung nicht vor der eigenen Artgrenze halt machen. Aber man kann von ihnen lernen den Wind für sich zu nutzen und den Stürmen auszuweichen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-1474620348938814085?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/1474620348938814085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=1474620348938814085' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1474620348938814085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1474620348938814085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/08/die-silbermwe-im-garten.html' title='Die Silbermöwe [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-3985710674511651926</id><published>2008-08-03T05:40:00.000-07:00</published><updated>2008-08-03T05:54:13.850-07:00</updated><title type='text'>Wie läuft's denn so?</title><content type='html'>Wie läuft's denn so? Habt ihr in eurem Leben genug erfahren, um mit beiden Beinen fest darin zu stehen? Oder liegt ihr in den letzten Zügen? Ergeht es denen recht, die in einer verfahrenen Situation stecken? Könnt ihr einen festen Standpunkt einnehmen, wenn etwas euch bewegt?&lt;br /&gt;Wie geht ihr euren Weg? In 7-Meilen-Stiefeln oder auf Zehenspitzen? Auf Schusters Rappen oder lieber in Retourkutschen? Wenn die Zeit wie im Flug vergeht, habt ihr dann nicht Angst abzustürzen oder den Boden unter den Füßen zu verlieren? Was sind die richtigen Schritte um nicht als Geisterfahrer, Schwarzfahrer oder Sonntagsfahrer in die Geschichte einzugehen?&lt;br /&gt;Geht das überhaupt?&lt;br /&gt;Kommen wir nicht alle auf unserem Zahnfleisch daher, bevor wir ins Gras&lt;br /&gt;beißen, oder sogar die Radieschen von unten betrachten?&lt;br /&gt;Oh, ich bin ein wenig abgeschweift, aber so kommt's, wenn man gedanklich flaniert und die Wörter Revue passieren lässt. Ich bin kein Freund von Stechschritt und Marschordnung ich halte es da eher mit des Müllers Lust. Allerhöchstens noch ein wenig Entengang im Gänsemarsch, denn über's Wasser wandeln kann ich nicht.&lt;br /&gt;So, jetzt werde ich aber bei meinen Leisten bleiben und die Füße still halten, bevor ich sie hochlege. Denn so lange ich meine Füße unter die Tafel der Literatur stecke sind Wortspiele kein Schuh, den ich mir unbedingt anziehen will. Aber versucht mal ein paar Meilen in den Stiefeln eines anderen zu laufen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-3985710674511651926?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/3985710674511651926/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=3985710674511651926' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/3985710674511651926'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/3985710674511651926'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/08/wie-lufts-denn-so.html' title='Wie läuft&apos;s denn so?'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-5347805740342930497</id><published>2008-07-28T08:00:00.000-07:00</published><updated>2008-08-03T05:56:27.405-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Das Rhinozeros [Im Garten]</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;für A. J.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;  &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Man kommt nicht umhin das Rhinozeros zu bemerken, wenn man durch den Garten geht. Vor allem wenn es seine Kraft spielerisch mit Elefanten und Nilpferden misst. Erde fliegt auf und der Boden zittert unter den massigen Tritten. Alles was kann, bringt sich in Sicherheit um nicht versehentlich zertreten zu werden. Schon allein der Anblick des gewaltigen Hornes reicht aus, um vielen Tieren das Fürchten zu lehren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Die Haut des Rhinozeros ist dick und gepanzert mit massigen Platten, die Augen sind so winzig klein, dass sie nichts zu sehen scheinen und die Ohren sind gerade groß genug, um die Fliegen zu verscheuchen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Und dann wiederum kann man das Rhinozeros manchmal stundenlang unbeweglich dastehen sehen. Kaninchen hoppeln zwischen den stämmigen Beinen des Rhinozeros hindurch und kleine Vögel schwirren über seinen Kopf, ohne Notiz von dem gewaltigen Tier zu nehmen. Aus der Ferne sieht es aus, als schlafe das Rhinozeros, aber geht man näher heran, bemerkt man, dass die dunklen Augen lebhaft funkeln.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Das Rhinozeros folgt mit seinen Blicken bunten Schmetterlingen oder lässt sie minutenlang auf einem Kristall über den das Sonnenlicht streicht verweilen. Das Rhinozeros sucht und sammelt Schönheit. Dabei gefallen ihm sowohl die zerbrechlichsten als auch die kraftvollsten Dinge am besten. Ich glaube auch das Rhinozeros ist zugleich stark und zerbrechlich, aber die graue Haut ist viel zu dick, um das klar sagen zu können.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Das Rhinozeros liebt die Sterne, denn sie sind so wie es selbst.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Das Rhinozeros lebt für seine Freunde. Es fordert nichts und gibt alles. Das Rhinozeros weiß, wie die Dinge in der Welt laufen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Warum habe ich dann Angst, dass es sich allzu leicht ausnutzen lässt? Warum habe ich das Gefühl, dass das Rhinozeros nicht genau weiß, was es mit seiner Kraft anfangen soll? Warum denke ich, dass das Rhinozeros jeden einzelnen Mückenstich schmerzhaft spürt?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-5347805740342930497?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/5347805740342930497/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=5347805740342930497' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/5347805740342930497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/5347805740342930497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/07/das-rhinozeros.html' title='Das Rhinozeros [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-1314873254769136547</id><published>2008-07-27T21:30:00.000-07:00</published><updated>2008-07-27T21:30:01.134-07:00</updated><title type='text'>Frag mich doch!</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was es zu sagen gibt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt nichts langweiligeres als eine Profilseite, die nur "Frag mich doch!" oder "Find's selber raus" enthält. Noch nicht mal eine leere Seite ist so schlimm, wie diese Vorhölle auf dem Weg zum Otto Normalverbraucher.&lt;br /&gt;"Frag mich doch!" sagt nämlich nichts anderes als "Ich will was über mich erzählen aber mein Leben ist so langweilig, dass es nichts gibt, womit ich anfangen könnte." Egal ob das stimmt oder nicht, so kommt es zumindest rüber.&lt;br /&gt;&lt;br style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Warum man es sagen sollte und wie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie komme ich darauf? Weil es wichtig ist etwas über sich zu verraten, wenn ein Gesicht bekommen soll, was man so von sich gibt.&lt;br /&gt;Zu Deutsch: Wenn Du eine Marke bist, erkennt man Dich wieder.&lt;br /&gt;Man muss dabei nicht mal ehrlich sein (siehe Geekology), man muss auch nicht konsistent, kohärent oder kompetent sein, Hauptsache man macht sich dadurch zum Menschen. Oder zum Tier. Oder zum Roboter. Oder zu irgendwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meistens denkt man nicht darüber nach, wer oder was man ist, oder wie man wahrgenommen wird, aber wenn man ein Ziel hat - zum Beispiel Schriftsteller zu werden - ist es dadurch leichter zu erreichen. Nehmt bewusst die Außenperspektive ein oder lasst euch einen Spiegel vorhalten und manche Dinge werden euch klar werden. Schnappt euch irgend jemanden und drückt ihm eine Konversation aufs Auge. Per Mail, in einem Chat-Room oder sonstwie und achtet auf die Reaktionen. In der Anonymität des Netzes ist es leicht immer wieder neu anzufangen und auszuprobieren was am besten wirkt. Fake it until you make it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was ich zu sagen habe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hallo. Ich heiße Sebastian und schreibe gute Bücher. ich wurde 1980 geboren und bin seitdem nicht tot. Weder geistig, noch körperlich noch seelisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mein Leben in Städten verbracht, die entweder Frei / Frey oder -burg im Namen haben. Freiburg fehlt bisher, aber vielleicht kommt das noch.&lt;br /&gt;Ich bin Schriftsteller und verdiene mein Geld als Werbetexter.&lt;br /&gt;Ich lebe auf der Erde und verbringe meine Zeit in den Wolken.&lt;br /&gt;Zwei Dinge mag ich am Schreiben: Die Orte, die man nur auf diese Weise besuchen kann und die Bewunderung der Lesetouristen, die einem nachfolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin manchmal größenwahnsinnig, manchmal kleinlaut, manchmal genial und manchmal einfach nur unglaublich dämlich.&lt;br /&gt;Und ich bin ein Glückspilz, der weiß, dass er ein Glückspilz ist.&lt;br /&gt;Ich bin noch viel mehr, aber das müsst ihr schon selber herausfinden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-1314873254769136547?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/1314873254769136547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=1314873254769136547' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1314873254769136547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1314873254769136547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/07/frag-mich-doch.html' title='Frag mich doch!'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-811640032290977785</id><published>2008-07-24T02:10:00.000-07:00</published><updated>2008-07-25T05:38:10.223-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Bambus, Glas &amp; Ton [Im Garten]</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;für C. Z., T. S. &amp;amp; M. U.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Bambus ist jetzt frei. Die schimmernde Magie in den Blättern ist zwar noch immer getrübt und der Bambus steht zitternd im tosenden Sturm, aber ungesehen wachsen neue Triebe heran, während alte Teile absterben und heruntergerissen werden. Der Bambus hat keine Jahresringe, ich weiß deshalb nicht, was er schon alles erlebt hat. Ich habe nur den Chinesischen Drachen gesehen, der über dem Bambus schwebte. Mächtiger Drache, sanfter Bambus. Aber tötete man nicht Gefangene, indem man sie an Pflöcken auf dem Boden festband damit sie von den heranwachsenden Bambussprößlingen durchbohrt werden? Ich weiß nichts über den Chinesischen Drachen, und sein Schicksal ist jetzt ohne Bedeutung für mich. Ich sah ihn nur kurz, wie er majestätisch durch den Himmel über dem Bambus glitt und dachte dabei bei mir, dass auch er nur ein Mensch ist, so wie der Bambus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Bambus erschien mir im Traum. Ich sah ihn im Sturm sich legen, sah ihn sterben. Aber der Bambus kann nicht von Wind getötet werden. Bambus biegt sich, manchmal bis zur Neige, aber Bambus bricht nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Bambus erschien mir erneut im Traum, zeigte mir die Machtlosigkeit des Sturms, bat um Wasser. Feuer kann Bambus töten. Dabei war der Garten erfüllt von aufsteigendem Nebel, von schwebender Feuchte nach dem Sturm.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Bambus erschien mir erneut im Traum und gemahnte mich daran, dass noch nicht alles getan, noch nicht alles gesagt sei. So ließ ich Bambus fragen, was verborgen war und netzte den Boden mit meinen Tränen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Bambus hat einen glatten, schlanken Stamm und alle Tränen perlen davon ab. Bambus hat eine nicht zu füllende Leere in sich, von der er getragen wird. Bambus hat Knoten am Stamm, wie Narben, wie Würgemale. Bambus wächst hoch; so hoch und schnell. Aber Bambus bewegt sich nicht. Bambus strebt der Sonne entgegen ohne je das Meer gesehen zu haben. Bambus klammert sich an die Erde, ohne je den Himmel zu berühren. Wäre ich ein Gärtner, so würde ich Bambus lieben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Im Garten fand ich ein Stück Glas. Funkelnd lag es da mit abgesplitterten Kanten und stumpfen Stellen. Aber es ist ein schönes Stück Glas. Das Glas ist zu groß als dass man es als Scherbe bezeichnen könnte, es ist aber auch zu klein um es Scheibe zu nennen. Das Glas sieht verletzlich aus, zerbrechlich und kostbar. Mit einem schnellen Tritt wäre zu entscheiden, ob es sich um Fenster,- oder Panzerglas handelt, aber wer will sich schon an Glas schneiden? Im Glas sind kleine Einschlüsse und Unebenheiten, die mir bekannt vorkommen. Mit den schimmernden Rissen ergeben sie ein vertrautes Muster, aber erst wenn du längere Zeit hingesehen hast, bemerkst du dein Spiegelbild, das dir das Glas entgegen wirft. Glas ist angenehm kühl und wenn man es richtig hält, lässt es die Sonne durch, um dich zu wärmen. Wenn das Glas aber die Strahlen der Sonne bündelt, wirst du verbrannt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Glas ist klar - glasklar, aber Glas ist dafür durch Feuer gegangen. Glas kann das Licht in alle Farben brechen, dafür besitzt es manchmal selbst keine Farbe. Glas kann schneiden, dafür ist es manchmal sehr zerbrechlich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Glas erschien mir im Traum und ich sah in tausend Facetten das Land, den Himmel und das Meer. Glas lehrte mich zu zeigen und zu verbergen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Glas erschien mir erneut im Traum und ich sah, das Glas in Wirklichkeit flüssig war. Glas fließt stetig. Glas fließt langsam. Wäre ich ein Glasbläser, so würde ich Glas lieben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Zuletzt bemerkte ich den Ton, der neben Bambus und Glas im Garten lag. Auf den ersten Blick unscheinbar, war mir der Ton doch am liebsten von allen Dingen im Garten. Ton bot so viele Möglichkeiten. Man könnte ihn formen, man könnte einen Abdruck in ihm hinterlassen, man könnte ihn vergraben, damit er den Garten dünge, man könnte ihn auch übergehen, ohne darüber nachzudenken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Ich habe nie eine Hand an Ton gelegt. Seine Oberfläche verspricht, dass er angenehm warm und weich ist, aber das Außen verbirgt das Innen. Was mag sich im Ton verbergen? Nichts als Ton? Samen? Steine? Luft? Oder Nägel, Rasierklingen und Feuer? Ich stelle mir den Ton manchmal vor, wie er später einmal aussehen könnte. Wird er eines Tages geformt, glasiert und gebrannt werden? Wird er austrocknen und klaffende Risse bekommen? Wird es regnen und der Ton von der Erde aufgesogen werden? Wird der Ton von einem unachtsamen Fuß zertreten werden? Wird jemand den Ton aufsammeln, um ihn mit anderem Ton zu vermengen um das Spröde geschmeidig und das Geschmeidige fest zu machen? Ich kann es nicht sagen, denn der Ton bietet zu viele Möglichkeiten. Wäre ich ein Töpfer, so würde ich Ton lieben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-811640032290977785?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/811640032290977785/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=811640032290977785' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/811640032290977785'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/811640032290977785'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/07/bambus-glas-ton-im-garten.html' title='Bambus, Glas &amp; Ton [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-1328793643923683449</id><published>2008-07-22T08:29:00.000-07:00</published><updated>2008-07-25T05:38:27.212-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Der Maulwurf [Im Garten]</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Für L. A.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Der Maulwurf ist unter allen Geschöpfen des Gartens das ärmste. Zumindest könnte man das meinen. Zumindest glaubt er selbst das häufig. Der Maulwurf scheint ein hässliches Ding zu sein. Seine Augen haben keinen Ausdruck und seine Pfoten sehen verkümmert und verkrümmt aus. Der Maulwurf ist klein und unscheinbar. Jede Blume überstrahlt ihn, jeder Stein glänzt heller als er. Die anderen Tiere im Garten blicken auf ihn herab und lachen. Deshalb hat sich der Maulwurf dazu entschlossen alles im Garten zu untergraben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Um den Garten vielleicht irgendwann zum Einsturz zu bringen. Außerdem fühlt er sich wohl dort unten, verborgen vor den Blicken der anderen. Nur die kleinen schwarzen Hügel auf dem grünen Rasen zeugen von seiner Existenz. Doch wie sehr er auch gräbt, es stürzt nichts ein, statt dessen lockert er die Erde auf und der Garten gedeiht mehr als je zuvor. Aber das sieht der Maulwurf nicht, denn er ist sehr kurzsichtig und durch seinen langen Aufenthalt unter der Erde dem Licht der Sonne fremd geworden. Nur nachts kommt er aus seinem Bau und manchmal findet er jemanden mit dem er reden kann.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Der Maulwurf spricht von seiner Einsamkeit, hör doch! Oh, sie wie er schwankt. Der kleine Maulwurf schwankt zwischen Trotz und Verzweiflung. Und warum? Weil der Maulwurf auf seine Art ein kluges Tier ist, das meist überlegt, bevor es handelt oder, wie so oft, nicht handelt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Er könnte zu anderen Maulwürfen gehen, aber das verbietet sein Stolz. Warum sich mit Maulwürfen abgeben, wenn es Orchideen gibt? Der Maulwurf ist kurzsichtig. Er dreht sich im Kreis, bis ihm schwarz vor Augen wird. Kaum jemand versteht den Maulwurf und die, die den Maulwurf verstehen, lächeln nur traurig.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Weißt du, wie einsam der Maulwurf ist? Jetzt wo der Frühling naht und die Blumen ihr schönstes Gewand anlegen? Wo Hummeln, Füchse und Adler durch den Garten streifen auf der Suche nach der Richtigen? Der Maulwurf versucht stark zu sein, aber wer kann schon der Sehnsucht widerstehen, wenn der Mond über den Garten steigt und ihn mit silbrigem Licht überschüttet?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Aber ich weiß etwas, das der Maulwurf höchstens ahnt: Er ist gar kein Maulwurf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Ich weiß nicht genau was er ist, aber die Maulwurfgestalt ist nur ein alter Fluch, der vielleicht nie völlig Gültigkeit hatte. Ich habe den Maulwurf gesehen, wie er für kurze Zeit seinen schwarzen Pelz abgestreift hat und zu etwas anderem wurde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Warum begab er sich danach nur um so tiefer in seinen schmutzigen Bau? Warum kann der Maulwurf nicht sehen, dass es keiner großen Anstrengung bedarf, um das dunkle Darunter für immer zu verlassen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Weil er sich so daran gewöhnt hat ein Maulwurf zu sein. Weil er gern nachts auf seinem Hügel sitzt und darauf wartet, dass mit dem Mond die Würmer in seinem Magen wieder lebendig werden und Schmetterlinge durch seinen Kopf flattern. Weil er Angst davor hat, was passieren könnte, wenn er seine gewohnten Stollen verlässt. Er hat Angst an eine giftige Pflanze zu geraten, er hat Angst dafür ausgelacht zu werden ein Maulwurf zu sein. Er hat Angst den Boden unter den Füßen zu verlieren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;Kleiner Maulwurf, sieh dich doch um. Siehst du nicht, dass im Grunde auf uns allen der Fluch des Maulwurfs lastet?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-1328793643923683449?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/1328793643923683449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=1328793643923683449' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1328793643923683449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1328793643923683449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/07/der-maulwurf-im-garten.html' title='Der Maulwurf [Im Garten]'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-4217207148790511936</id><published>2008-07-17T02:39:00.001-07:00</published><updated>2008-07-17T02:39:57.897-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Im Garten'/><title type='text'>Im Garten</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Dies ist mein Garten. Ich habe ihn nicht gebaut, nicht entworfen, aber ich lebe darin und deshalb wird es für immer mein Garten bleiben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Ich bin nicht allein in diesem Garten. Er ist erfüllt vom Gezwitschert der Vögel, vom Rauschen des Waldes und vom Plätschern des Baches. Keinen Augenblick ist es still im Garten und es gibt Zeiten in denen man wie betäubt ist vom Lärm und seine Ohren davor verschließen will. Es gibt aber auch Augenblicke, in denen man schreien möchte, um die Stille zu durchbrechen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Ich kann nicht sagen, ob der Garten schön ist, oder häßlich, denn er ist der einzige, den ich kenne. Vielleicht trifft ja beides auf ihn zu. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Der Garten ist groß, viel größer als man in einem Leben durchwandern könnte. Selbst die ältesten Lebewesen konnten nicht von seinen äußeren Grenzen erzählen. Im Garten selbst gibt es Grenzen zuhauf. Der Bach und das hohe Gebirge, aber auch viele unsichtbare, die von den Bewohnern des Gartens geschaffen wurden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Im Garten leben keine Menschen. Vor langer, langer Zeit mussten die meisten den Garten verlassen, weil sie vom Baum der Erkenntnis aßen und die, welche geblieben sind, leben schon lange nicht mehr. Aber sie haben Spuren hinterlassen. Bauwerke, deren Sinn sich uns entzieht, kahle Stellen, die nur langsam wieder vom Wald überwachsen werden, Gräben, die den Bach umleiteten und seltsame Werkzeuge, die im Regen verrotten. Manchmal denke ich, dass es lohnenswert wäre, sie zu untersuchen, um aus ihnen zu lernen, aber das ist unmöglich, denn sie sind wie alles im Garten voller Widersprüche.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Der Garten fragt mich, warum ich meine Zeit damit zubringe den Garten zu beschreiben, und nicht mit den Affen durch das Geäst springe oder mit den Fischen um die Wette schwimme. Er fragt mich, warum ich anders bin als das was die meisten aus dem Garten kennen. Er verlangt zu wissen, was für ein Ding oder Tier, was für eine Pflanze ich bin. Ich muss gestehen ich weiß es nicht und es ist mir auch egal.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Ich kann nur sagen, warum ich mich nicht mit den Maulwürfen durch die Erde grabe, oder mit den Elfen fliege: Weil es das ist, wofür ich mich entschieden habe, weil ich die Freiheit hatte diese Entscheidung zu treffen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Und weil ich gut darin bin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Selten bemerken mich andere, ohne dass ich mich ihnen zeige und noch viel seltener fragen sie mich, ob ich nicht etwas vermisse, ob ich nicht lieber am wilden Leben im Garten teilhaben möchte. Ja, antworte ich dann, manchmal habe ich Sehnsucht danach gesehen zu werden, berührt zu werden und zu berühren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;Und ich berühre. Aber auf meine Weise.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-4217207148790511936?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/4217207148790511936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=4217207148790511936' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/4217207148790511936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/4217207148790511936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/07/im-garten.html' title='Im Garten'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-8975677497366308214</id><published>2008-07-14T03:44:00.000-07:00</published><updated>2008-07-14T03:45:21.274-07:00</updated><title type='text'>Sternschnuppe</title><content type='html'>Wir bilden uns ein etwas Besonderes zu sein. Wir haben die Hoffnung, dass wir eines Tages Filmstars, Entdecker oder gefeierte Künstler sind. Wir sind von unseren Talenten zutiefst überzeugt und warten auf den Tag an dem wir entdeckt werden.&lt;br /&gt;Eines weiß ich: Ein Plan, in dem "entdeckt werden" ein wichtiger Bestandteil ist, kann nichts taugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich weiß noch etwas: Ich bin etwas Besonderes. Nicht weil ich gute Bücher schreibe oder weil ich so unverschämt intelligent und gutaussehend bin (:P), sondern weil es Dinge gibt, an die ich ein  Leben lang zurückdenken werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel an die Nacht nach der Abiturfeier vor inzwischen acht Jahren. Wir hatten unsere Zeugnisse, der letzte Feierliche Akt war vorüber und ein paar von uns beschlossen zur Stoibermühle zu fahren, einen Badesee in der Nähe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es muss weit nach Mitternacht gewesen sein, denn die letzten Lagerfeuer waren heruntergebrannt und der See war menschenleer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jemand hat vorgeschlagen baden zu gehen, aber außer mir hat keiner seine Klamotten ausgezogen um ins Wasser zu springen. Also habe ich ohne Begleitung meine Bahn durch die Dunkelheit gezogen, bis die Stimmen der anderen nur noch wie eine Ahnung zu vernehmen waren. Ich war allein mit der Kälte des Wassers, der Dunkelheit der Nacht und ließ mich mit ausgestreckten Gliedmaßen auf dem Wasser treiben, um die Sterne über mir zu betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Absolute Ruhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann zog eine Sternschnuppe ihre Bahn über den Himmel. Direkt über mir. Ich war nicht allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werde es niemals sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-8975677497366308214?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/8975677497366308214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=8975677497366308214' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/8975677497366308214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/8975677497366308214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/07/sternschnuppe.html' title='Sternschnuppe'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4147303678086754842.post-1163081779702297254</id><published>2008-07-11T04:54:00.000-07:00</published><updated>2008-07-11T04:55:13.484-07:00</updated><title type='text'>Unendlich viele Affen</title><content type='html'>Es ist schön zu wissen wer man ist. Das schreibt sich so leicht dahin, aber viele Menschen kommen ein- oder mehrmals in ihrem Leben an einen Punkt, an dem sie nicht mehr so genau wissen, wer oder was sie sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin Schriftsteller. Das heißt noch nicht viel. Aber es ist eine Basis auf der ich aufbauen kann.&lt;br /&gt;Ich bin einer von einer Milliarde Affen, die blind auf Computern und Schreibmaschinen herumtippen. Ab und zu mache ich mir Gedanken darüber, was ich da von mir gebe, aber nicht sehr oft. Es würde nur das Experiment verfälschen und bei dem Lärm der Tasten und Typenhämmer kann sich eh keiner konzentrieren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist schön ein Affe zu sein und zu wissen, dass man einer ist. Das gibt dem Leben die richtige Perspektive.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Man is tiger food.", sagt Hobbes der Tiger und er hat damit völlig recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil ich ein kluger Affe bin weiß ich, dass es da draußen auch Tiger, Kaninchen, Sumpfdotterblümchen, Regentropfen, Sonnenaufgänge und Donnerstage gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für ein Gespräch mit denen und für ihre Ansichten über Gott, die Welt und das Leben bin ich immer zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also. Schnappt euch eine Tastatur und beginnt drauflos zu tippen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4147303678086754842-1163081779702297254?l=schriftstellersein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/feeds/1163081779702297254/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4147303678086754842&amp;postID=1163081779702297254' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1163081779702297254'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4147303678086754842/posts/default/1163081779702297254'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schriftstellersein.blogspot.com/2008/07/unendlich-viele-affen.html' title='Unendlich viele Affen'/><author><name>Schreiber</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03622961302046790828</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='17' height='32' src='http://lh4.ggpht.com/_Dn23E-CnI9I/StMICzYRtoI/AAAAAAAAFa8/VY9SAa2vejk/s512/Schriftsteller.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
